Was ist Autogenes Training?

 

Autogenes Training wurde von dem Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt und 1926 erstmals vorgestellt. Heute ist Autogenes Training eine weit verbreitete und anerkannte Entspannungsmethode. Im Gegensatz zur Progressiven Muskelentspannung werden beim Autogenen Training keine Körperteile direkt an- und entspannt, sondern die Entspannungswirkung wird durch Selbstbeeinflussung, der Autosuggestion, bewirkt. Das Ziel ist, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Das geschieht in der Grundstufe mit Hilfe von Schwere- und Wärmewahrnehmungsübungen an Armen und Beinen, durch die man nach mehrwöchigem Training eine Gesamtumschaltung des Organismus erreicht. Zusätzliche Organübungen, wie Atemübungen, Herzübungen oder Sonnengeflechtsübungen vertiefen die Körperwahrnehmung. Die unwillkürlichen Körperreaktionen werden hier angesprochen und die parasympatischen Reaktionen (Ruhemodus) gefördert. Die Anwendung der erlernten Übungen ermöglicht eine raschere Entspannung in Stresssituationen.

In der Mittelstufe des Autogenen Trainings werden formelhafte Sätze erarbeitet (Vorsatzbildung), mit denen man Verhaltensänderungen herbeiführen kann z.B. „Ich bleibe ruhig und gelassen.“                                                                 

In der Oberstufe des Autogenen Trainings werden unbewusste Bereiche trainiert.

Ich übe mit Ihnen in der Grund- und Mittelstufe womit Sie Ihr vegetatives Nervensystem auf den parasympatischen Ruhemodus einstellen können und ein leichteres und wertvolleres Lebensgefühl erreichen können. Idealerweise wird 8-10 Wochen lang einmal wöchentlich unter Anleitung geübt und natürlich zu Hause, so oft wie möglich.

Autogenes Training ist für das Üben in kleinen Gruppen geeignet.

Um ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen zu können biete ich Ihnen auch persönliche Einzeltermine an.